Farin Urlaub sucht den Fehler in der Matrix

Er ist der Sänger und Gitarrist der Band Die Ärzte und auch als Solokünstler erfolgreich. Zuletzt sorgte er als Extremurlauber für Furore. Mit WELT ONLINE spricht Farin Urlaub über seine Karriere, den Punk und Bauchpinselei. Und er verrät, warum ihn im Supermarkt niemand erkennt.
Farin Urlaub

WELT ONLINE: Ihr Albumtitel zeigt einen kleinen Afrikaner im Punk-T-Shirt. Ist das Foto wahr oder lügt es?

Farin Urlaub: Das Foto ist nicht gefälscht. Ich hatte den Jungen, der auf dem Cover zu sehen ist, am Strand im Norden des Senegal entdeckt und bin ziemlich stolz auf das Foto. Der junge Mann ist Strandfeger, und als ich die Punk-Aufschrift seines T-Shirts gesehen hatte, war ich für einen Moment wie gelähmt.

WELT ONLINE: Weil der Punk als Gegenbewegung eigentlich nur in wohlhabenden Gesellschaften eine gewisse Relevanz besitzt?

Urlaub: Ich fand es faszinierend, den Punk-Begriff in einem Umfeld zu sehen, in dem, wenn man so will, fast schon jeder notgedrungen Punk ist, wenn man das Auf-der-Straße-leben und Kein-Geld-besitzen für Punksein hält.

WELT ONLINE: Sie gelten als Extremurlauber. Vergewissern Sie sich durch mehrmonatige Reisen Ihrer selbst?

Urlaub: Durch die Reisen nehme ich die Normalität hier anders war. Man stumpft ja gegen alles ab, sogar gegen Reisen, wie ich festgestellt habe. Wenn man immer das Gleiche sieht, ob es nun dramatisch ungerecht oder dramatisch aufregend ist, nimmt man diese Realität als Normalzustand wahr. Die banale Theorie ist vermutlich sogar wissenschaftlich zu rechtfertigen, denn wenn wir uns ständig über unsere normale Umgebung aufregen würden, wären wir noch näher am Wahnsinn dran und müssten ständig mit einem zweitausender Blutdruck herumlaufen.

WELT ONLINE: Wie die Scorpions, die Ihnen im Lied „Monster“ als Rock-Klischee schlechthin dienen?

Urlaub: Genau! Hier möchte ich übrigens darauf hinweisen, dass das Lied lange vor dem vermeintlichen Eklat entstanden war, der sich mit einem Teil der Scorpions beim letzten Ärzte-Konzert in Hannover zugetragen haben soll. „Monster“ ist, wie vieles auf dem neuen Album, auf Reisen entstanden. Allerdings nicht als Reaktion auf die Reisen, sondern als Reaktion auf einen angeschobenen Denkapparat.

WELT ONLINE: Hat dieser Denkapparat Sie zum Schreiben eines durchweg empathischen Albums bewogen?

Urlaub: Ich bin nicht unbedingt der empathischste Mensch.

WELT ONLINE: Das ist nichts Neues.

Urlaub: Vielen Dank! Ich darf das sagen. Sie aber sollten es bitte nicht unbedingt sagen dürfen! Ich versuche durch meine Musik und durch mein Sein, wie ich bin, Dinge zu verändern. Wobei ich manchmal auch sehr anstrengend sein kann, wenn ich etwas verändern will.

WELT ONLINE: Ist Farin Urlaub ein Weltverbesserer?

Urlaub: Na ja. Ich kann doch nicht alles einfach so hinnehmen, wie es ist. Hinweise können ja auch scherzhaft daherkommen, solange man erkennt, dass es sich um Hinweise handelt. Zeilen wie: „Warum haben wir kein Geld mein Kind? Weil wir nicht im Besitz der Produktionsmittel sind“, klingen doch schön, wenn sie mit: „Und der Mehrwert, den wir schaffen, macht andere reich“ zu Ende geführt werden.

WELT ONLINE: Wo fallen Ihnen eigentlich solche Zeilen ein?

Urlaub: Nicht selten ganz banal beim Spazierengehen oder beim Einkaufen.

WELT ONLINE: Sie kaufen tatsächlich selbst ein?

Urlaub: Ja, natürlich gehe ich selbst einkaufen. Die meisten Leute erkennen mich dabei nicht, weil ich nicht erkannt werden will. Wenn ich als Rockstar auftrete, werde ich selbstverständlich erkannt. Aber wenn ich als normaler Kunde erscheine, werde ich auch entsprechend behandelt. Insofern ist es gut, dass meine Berühmtheit oft überschätzt wird.

WELT ONLINE: Als Sie Anfang der Achtzigerjahre die Band Die Ärzte mitbegründeten war Ihre vorgetäuschte Infantilität eine Gegenreaktion auf den Polit-Punk. Wogegen wenden Sie sich heute? In Ihrer spielerischen Ernsthaftigkeit?

Urlaub: Als ich von meiner letzten Reise zurück kehrte, hörte ich einen Hit, der hieß: „Du hast den schönsten Arsch der Welt“. Ich dachte: Okay, willkommen zurück! Aber die tatsächliche oder vermeintliche, jedenfalls von Ihnen gespürte Ernsthaftigkeit in meinen Texten nimmt nicht parallel zum Nonsens um mich herum zu. Ich kann mich darauf verlassen, dass mein Gehirn Texte auswirft, die ich erst mal nicht hinterfrage.

WELT ONLINE: Manuel Andrack hat Sie mal als einen der besten Lyriker des Landes bezeichnet.

Urlaub: Wow, toll! So was verdränge ich schnell wieder, weil ich damit schwer leben kann. Bauchpinseln ist cool, aber man sollte nicht im Ernst an die Bauchpinselei glauben. Ich habe keinen Rezipienten im Kopf, wenn ich ein Lied schreibe. Es gibt zunächst nur mich als kritische Instanz beim Betrachten meiner Lieder und erst danach den Rest der Welt.?

WELT ONLINE: Dafür läuft es aber erstaunlich gut für Sie, sowohl solo als auch mit ihrer Band Die Ärzte.

Urlaub: Es läuft so unfassbar gut, dass es einen Fehler in der Matrix geben muss. Seit ich den Film „Matrix“ gesehen habe und diesen Satz hörte, bringt er meinen und unseren Erfolg perfekt auf den Punkt für mich.

WELT ONLINE: Führte die Tatsache zu mehr Mut, mit der neuen Platte den musikalischen Abstand zu den „Ärzten“ auszudehnen?

Urlaub: Für mich war der Abstand schon bei meinen ersten beiden eigenen Alben vorhanden. Und weil deren Erfolg unvorhersehbare Größe erreicht hatte, war mir der Abstand bei diesem Album noch mehr egal. Ich nehme jetzt mit meiner Band auf, und deren Potenzial kann ruhig ein bisschen durchscheinen.

WELT ONLINE: Klingen Ihre Lieder tatsächlich nonchalanter, weil Sie nicht mehr selbst am Schlagzeug sitzen? Sondern jemand, der etwas davon versteht?

Urlaub: Seien wir ehrlich, ich bin kein so toller Trommler wie Rachel, die Schlagzeugerin des Racing Teams, meiner Band. Am Anfang gab es nur mich im Studio. Seit geraumer Zeit habe ich eine tolle Band, und es wäre dämlich von mir, wenn ich die nicht ins Studio einladen würde und weiterhin beweisen müsste, dass ich auch mehr oder weniger autark ein Album einspielen kann.

WELT ONLINE: Woher kommt eigentlich Ihre Gelassenheit als Intellektueller und Individualist, in Ihren Songs nicht über Lebensentwürfe anderer Menschen zu urteilen, sondern sie als gegeben zu akzeptieren?

Urlaub: Das ist ein interessanter Punkt. Ich bin immer noch dabei, diese Gelassenheit zu lernen. Meine Japanisch-Lehrerin hat mein Deutschsein durchschaut und mich auf meinen Mangel an Empathie aufmerksam gemacht. Was sehr gesund war. Man muss nicht immer denken, dass die Dinge so sind, wie man denkt, dass sie es sind.

WELT ONLINE: Ihre Maßgabe war ursprünglich ein Album über Liebe aufzunehmen. Ist Liebe das Gleiche wie Empathie?

Urlaub: Nein. Weil Liebe auch immer etwas Egoistisches besitzt. Man will ja etwas zurückbekommen von dem, was man gibt. Es sei denn man ist Minnesänger. Tatsächlich steckt mehr Mitgefühl in der Platte als Liebe. Aber meine Demobänder klangen deutlich anders.

WELT ONLINE: Die können ja dann in einer Farin-Urlaub-Werk-Edition erscheinen.

Urlaub: Ja, super Idee. Farin Urlaub – The Love Years! Tatsächlich waren nach den Probeaufnahmen und einem ersten Kassensturz für dieses Album sechs Lieder dabei, in denen es um Liebe ging, was mich selbst erstaunte, weil ich schon die Manifestation einer Sehnsucht zu entdecken dachte. Aber letztlich haben es nur zwei davon auf das Album geschafft.

WELT ONLINE: Haben Sie Erfolg, weil Ihr Umfeld nie unter Ihren Ambitionen zu leiden hatte?

Urlaub: Ich bin, glaube ich, ein ziemlich harmloser Zeitgenosse. Ich werde nur unangenehm, wenn mich jemand unberechtigterweise schlecht behandelt. Aber Boshaftigkeit ist keine Botschaft, mit der ich arbeite. Im Gegenteil. Meine Metabotschaft lautet: Guckt mal, wie toll ich bin, weil ich schon wieder ein sehr schönes Album aufgenommen habe!

  • Interview und Photo entnommen der Online Ausgabe von “Welt Online” vom 14.11.2008
  • Autor: Michael Loesl

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    Man sollte ja eigentlich annehmen dürfen, dass jemand, der seit nunmehr 12 Jahren über diverse Konzertbühnen und den darauf agierenden Musikanten stolpert, einen gewissen distanzierten und objektiven Blick auf Musik unterschiedlichster Ausrichtung hat.In 99% aller Fälle behaupte ich mal, ist das bei mir auch der Fall. Aber 99% sind nunmal nicht 100% und dieser eine fehlende Prozentpunkt tritt bei mir auf die Tagesordnung, wenn es um die Herren Jan Vetter, Dirk Felsenheimer und Rodrigo Gonzàlez - besser als Bela, Farin & Rod oder einfacher als “Die Ärzte” bekannt - geht. Die meisten Menschen die mich hinsichtlich meiner Musikverrückheit was diese Band angeht kennen, wissen nur zu genau, dass es mir beim Thema “Die Beste Band der Welt” oft an Objektivität mangelt. Genau aus diesem Grund lege ich bei der nun folgenden Rezension nicht unbedingt Wert auf Objektivität, Vollständigkeit und den nötigen Abstand, sondern schreibe nur meine mir eigene subjektive Meinung zum neuesten Studioalbum der Ärzte nieder. Wer bereits jetzt genug hat, dem kann ich getrost sagen, liess nicht weiter es wäre zwecklos und allen anderen wünsche ich einfach nur Spass beim lesen einer der wohl ’schlechtesten’ Rezensionen der Welt!!! “Jazz ist anders” ist bereits das 10. Studioalbum der Ärzte, zusammen mit allen anderen musikalischen Publikationen glaub ich das Zwanzigste. Jedem gutsortiertem Musikhörer ist ansich bewusst us cellular ringtones | sprint pcs ringtones download | alltel free phone ringtones | free boost mobile ringtones | cell metro pcs phone ringtones | make your own mp3 ringtones | cricket ringtones | download free ringtones to cellular phone | yahoo ringtones | download free sprint ringtones | motorola tracfone ringtones | download nokia ringtones | real music ringtones | cell music onto phone ringtones | 3 free ringtones sidekick | country music ringtones | ringtones for metro pcs cell phone | free ctu ringtones | free phone ringtones verizon wireless | celcom caller ringtones | das Jazz in seiner ursprünglichen Form immer schon anders war als andere Musikrichtungen und beim hören der neuesten Ärztescheibe bekommt man nicht nur den Eindruck das Jazz anders ist (was zum Teil dem geschuldet ist, dass man nichts auf dem Album findet, was auch nur annähernd an Jazz erinnert), sondern auch so einiges auf diesem Album anders ist. Angefangen damit, dass Urlaub, Felsenheimer und Gonzàlez das erste Mal seit ihrem Debütalbum “Debil” (damals noch mit Sahnie als Bassisten) die Platte komplett selbstständig advance advance america cashsame day cash advance,same day cash advance loancash advance loan payday internet,cash america payday loan,cash loan paydayadvance cash check credit no,advance cash check credit no online,cash advance no credit checkadvance card cash creditcash advance no credit check,cash advance payday loan,cash advanceadvance cash lawsuit loan,lawsuit cash advance,lawsuit settlement cash advanceadvance cash day loan payadvance cash loan online,cash advance loan online,advance cash fast loan online paydayadvance cash settlement,advance cash chicago settlement,pre settlement cash advancecash advance loan new jersey,advance cash loan military,cash in advance loanpayday cash advance,payday cash advance no faxing,payday cash advance oregoncash loan payday tilladvance cash loan overnight,advance cash overnight,overnight cash advancecash advance new yorkadvance cash instant loan taxesrefunds using,advance cash debt free instant,instant cash advanceadvance cash loan payday quickcash advance nowpayday loan cash advance loanloan oneclickcash paydaypayday cash loanquick cash payday loanadvance cash day pay,advance cash day loan pay,pay day cash advanceadvance cash day pay,cash advance until pay daypay day loan cash advance,pay day cash advance payday loancash till payday loanadvance bad cash credit loan payday,bad credit cash advance,advance bad cash credit loan loanadvance cash faxing no online,advance cash faxing no,no faxing cash advancecash advance loancash advance no fax required,advance cash fax no,savings account cash advance no faxinstant online guaranteed cash advance credit card,cash advance credit card,free cash advance with credit cardкомпютриcash advance online no faxing,online cash advance,online payday cash advancecash advance detroitcash til payday loanadvance cash faxing magnum,magnum cash advancecash advance payday loanadvance cash loan online paydaycash international loan payday servicesfast cash advance payday loanallied cash advanceadvance cash faxing no,no faxing savings account cash advance,1000 advance cash faxing nomultistrike video pokerbackgammon downloadfree video poker gamesplay free casino game onlinevideo poker machinesuk best casino onlinehow to play craps on the internet,craps free online play,play crapscasino gamesfree online casino craps,online casino craps,free online casino game craps einspielten, sprich ohne Produzenten und alles was da noch mit dazugehört. Selbst die Bookletbilder haben die Drei selber geschossen. Purismus pur?!? Auf alle Fälle besinnen sie sich damit auf ihre Ursprünge zurück, was beim geneigtem Käufer eine gewisse Neugier hervorruft, was erwartet einen bei “Jazz ist anders”. Vorneweg kann man sagen, es erwartet einen ein typisches Ärzte Album, aber eben auch etwas anderes. Anders ist vor allem, das “Jazz ist anders” anders als sein vorgänger Doppelalbum “Geräusch” ist. Aber das machte in meinen Augen immerschon Alben der Ärzte aus. Jedes Album war eben anders. Es ist nicht so, dass sie sich auf jeder neuen Platte neu erfinden, natürlich nicht wenn man bedengt das die drei Herren inzwischen in ihren mittvierzigern sind und die Bühnen seit über 20 jahren rocken. Beim hören der einzelnen Tracks hört man nur zu deutlich wer da musikalischer und textlicher Verursacher war. Der Opener “Himmelblau” ist ein typisches Urlaub Lied, typischer gehts nicht, da es mittweilen deutlich an sein Debüt Soloalbum “Endlich Urlaub” erinnert. Urlaubsche Melancholie mit den passenden Gitarrenriffs gemischt. Dem folgt auf dem Fusse dann auch gleich der erste Bela Song “Lied vom Scheitern”. Hier überlasse ich es jedem selbst, den Titel zu interpretieren wie er gern möchte. einige mögen darin eine Anspielung auf Bela’s Soloprojekt “Los Helmstedt” sehen (was mir persönlich nicht wirklich einleuchtet) und für andere drückt er vielleicht einfach nur das aus, was Bela B. einfach nur besingt: ” Du bist immer dann am Besten, wenn’s dir eigentlich egal ist”. Sprich sei gefälligst du selbst und mach dir nix vor. Nach dem “Breit”en obligatorischen Gonzàlez Track kommt für mich mit “Lasse reden” der erste richtige Kracher auf der neuen Scheibe. Definitiv rock- und mitsingbar, einer meiner Favoriten für die mitgrölende Ärztegefolgschaft auf der demnächst startenden “Es wird eng” Tour. Was vordergründig amüsant, spasspunkig daherkommt, spiegelt hinterfragt einfach nur unsere heutige zum Teil kranke Gesellschaft wieder, in der sich jeder nur noch um den Mist Anderer kümmert, anstatt sich erstmal um seine eigenen Leichen im Keller zu kümmern. Versinnbildlicht wird das durch einen kongenialen Vers im Song: “…die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild und die besteht nunmal, wer wüsste das nicht, aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht”. Mehr kann und muss man nicht dazu sagen. Weniger amüsant kommt dann wenig später “Junge” daher. Es liesse sich vortrefflich darüber streiten, warum ausgerechnet dieser Song die erste Singleauskopplung ist. Nach dem Ersten hören, kann man sich darauf gewiss einen Reim machen. Es wurde immer wieder darüber philosophiert wie es die Ärzte schaffen, eine Hörerschaft anzusprechen, wo die jüngsten durchaus die Kinder der ältesten Fans sein könnten. “Junge” ist in gewisser Weise die Antwort auf diese Frage. Egal ob 13 oder 30 Jahre alt, man kann sich irgendwie sofort mit dem Textinhalt identifizieren, egal wie alt Man(n) oder Frau ist. Er passt eben für alle Generationen wie die Faust aufs Auge. Auch ich erkenne mich ein Stück weit in “Junge” wieder und in gewisser Weise führt man die ewige Rebellion gegen seine Erzeuger sein ganzen Leben lang fort, nur mit dem Unterschied, dass man mit 30 das ganze etwas lockerer und entspannter sieht, man wird eben nicht jünger, kann sich aber verdammt nochmal so jung fühlen wie man will. “Junge” ist für mich auch ein weiteres Indiz dafür, das “Jazz ist anders” eben anders ist, wie einst 1986 als das Album “Debil” durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften auf den Index gesetzt wurde, darf das Video zu Junge nur in zensierter Form im deutschen Fernsehen ausgestrahlt werden. Ich will das nicht weiter kommentieren, da kann sich jeder selbst seine Gedanken machen. Da ich hier nicht jeden Song des Albums durchkauen will, springe ich gleich zum nächsten Bela Song “Licht am Ende des Sarges”. Wenn auf dem “Geräusch” Album die meisten Bela Songs, speziell wenn es ins Vampirmetier ging, eher düster daherkammen, findet mit “Licht am Ende des Sarges” sozusagen eine Demontage vom dunklen Grafen Bela B. durch Bela B. selbst statt. Passend begleitet wird dieses äußerst amüsante Liedchen durch einen Gitarrensound wie ich ihn eigentlich nur von “The Cure” kenne. Lars, ich hoffe du verzeihst mir diesen Robert Smith meuchelnden Vergleich, aber er drängt sich sprichwörtlich auf. Ein klein wenig vorgespult, kommt man dann zu “Deine Freundin(wäre mir zu anstrengend)” und in meinen Augen zu einer kleinen musikalischen Perle auf diesem Album. Das die Ärzte durch diverse Musikstile beeinflusst wurden ist hinreichend bekannt, aber dass sie mit diesem Song eine astreine Funknummer hinlegen,damit rechnet man nicht mal im Ansatz. Vom Anfang bis zum Ende treibt der Song in bester James Brown Manier einem ein Staunen ins Gesicht. Der Text gibt sein übriges dazu. “Tu das nicht” kann man entweder als Anspielung auf die Abzocker des Buisnesses sehen, man nennt sie auch Musiklabels, oder auch als Seitenhieb auf die bösen Raubkopierer. Hier darf sich jeder selber eine Meinung bilden. Erwähnt sei nur, dass auch “Jazz ist anders” ohne den sonst inzwischen obligatorischen Kopierschutz in die Läden kommt. Und nebenbei sei noch erwähnt, dass ich schon ziemlich grinsen musste bei Bela’s Ansprache in der letzten Minute des Songs. “Living Hell” ist dann wieder ein ordentlicher Rocker in bester Urlaubmanier und dann ist man auch schon am Ende des Albums angelangt, welches mit “Vorbei ist vorbei” nicht passender sein könnte, ein schöner Popsong. Denn auch das sind die Ärzte, Pop, meistens Rock und eigentlich nie wirklich Punk. Es wäre aber kein richtiges Ärztealbum, wenn es nicht ein paar Gimmicks parat hätte. So ist dem regulären Album welches in einer Pizzaschachtel mit verizon wireless ringtones | free cellular phone ringtones | free yahoo ringtones | hotlink caller ringtones | cell cricket free phone ringtones | download free ringtones t mobile | ringtones software | ringtones | 3 free ringtones sidekick | music real ringtones | crazy frog ringtones | nextel ringtones software | 24 ctu ringtones | boost free mobile ringtones | free cricket ringtones | free music nextel real ringtones | mp3 ringtones | polyphonic ringtones | boost free mobile ringtones | download free ringtones cell phone | Lauch daherkommt, eine Mini-CD mit drei Bonus-Tracks beigelegt.Allein die Titel lassen erahnen, dass hier die drei Bandmitglieder sich eher ironisch über den durch sie selbst kreierten Satz “Die Beste Band der Welt” auslassen und durchblicken lassen, dass sie sich selber nicht ganz so ernst nehmen, wie andere sie gerne manchmal sehen möchten.
    Ich erspare mir jetzt hier eine Bewertung in Form von Noten, Punkten etc. abzugeben.Es würde nur das eh schon ausgeprägte Schubladendenken fördern und das habe ich nicht vor.Jeder ist frei in der Entscheidung ein Musikalbum zu hören oder eben nicht.Ich überlasse es also euch selbst, ob ihr “Jazz ist ander” anhören möchtet oder nicht. Inwiefern das hier niedergeschriebene bei der Entscheidungsfindung hilfreich war kann ich leider nicht beurteilen, Kommentare eurerseits sind dahingehend allerdings erwünscht.

    Tracklist:

    01 Himmelblau
    02 Lied vom Scheitern
    03 Breit
    04 Lasse redn
    05 Die ewige Maitresse
    06 Junge
    07 Nur einen Kuss
    08 Perfekt
    09 Heulerei
    10 Licht am Ende des Sarges
    11 Niedliches Liebeslied
    12 Deine Freundin (wõre mir zu anstrengend)
    13 Allein
    14 Tu das nicht
    15 Living Hell
    16 Vorbei ist vorbei
    17 Wir waren die Besten (Bonus)
    18 Wir sind die Besten (Bonus)
    19 Wir sind die Lustigsten (Bonus)

    “Jazz ist anders” ist in jedem gutsortierten Musikgeschäft eures Vertrauens erhältlich. Infos zur bevorstehenden Tour gibts wie immer unter www.bademeister.com.

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